Der Küchentisch ist zum Arbeitsplatz geworden – doch die Schutzmaßnahmen des Büros sind zu Hause selten vorhanden. Der private Router, das Familien-WLAN und der schnelle Blick aufs Firmenpostfach machen das Homeoffice zum beliebten Einfallstor. Wir zeigen, worauf es ankommt.
Homeoffice gehört längst zum Alltag – doch ein sicheres Homeoffice entsteht nicht von selbst. Im Büro sorgen Firewall, zentrale Updates und ein geschütztes Netzwerk unsichtbar für Sicherheit. Zu Hause fällt dieser Schutzschirm weg.
Dort teilt sich der Firmenlaptop das WLAN mit Spielkonsole, Smart-TV und den Geräten der Kinder. Der Router läuft womöglich seit Jahren ohne Update, private und dienstliche Nutzung vermischen sich. Für Angreifer ist das attraktiv: Sie umgehen die gut gesicherte Firmenzentrale und nehmen den schwächer geschützten Heimarbeitsplatz ins Visier – von dort führt der Weg direkt ins Unternehmensnetz.
Es geht nicht um Nachlässigkeit der Mitarbeitenden, sondern um fehlende Rahmenbedingungen. Diese Schwachstellen begegnen uns in der Praxis am häufigsten:
Standard-Passwort, veraltete Firmware, jahrelang kein Update: Der Heimrouter ist oft das schwächste Glied der Kette.
Wird der Familien-PC für die Arbeit genutzt, fehlen Verschlüsselung, Virenschutz und zentrale Updates.
Ohne verschlüsselten Tunnel läuft der Zugriff auf Firmendaten ungeschützt über die private Leitung.
Allein zu Hause fehlt der kurze Blick zum Kollegen. Verdächtige Mails werden schneller angeklickt.
Private Cloud-Dienste oder Messenger für Firmendaten – bequem, aber ein Datenschutzverstoß mit Ansage.
Unverschlossene Laptops, offene Unterlagen, Videocalls in Hörweite: Auch physische Sicherheit zählt.
Nur zentral verwaltete, verschlüsselte Geräte für die Arbeit nutzen – mit aktuellem Virenschutz und automatischen Updates.
Der Zugang zu internen Systemen läuft ausschließlich durch einen verschlüsselten Tunnel – auch bei kurzen Aufgaben.
Ein gestohlenes Passwort allein genügt dann nicht mehr. Der wirkungsvollste Schutz für Ihre Konten.
Router-Passwort ändern, Firmware aktualisieren, WPA3 aktivieren – und wenn möglich ein separates Netz fürs Arbeiten nutzen.
Was ist erlaubt, was nicht? Eine verständliche Homeoffice-Richtlinie nimmt Unsicherheit und beugt Schatten-IT vor.
Die Kombination aus Firmengerät, VPN und Mehr-Faktor-Authentifizierung deckt bereits den Großteil der Risiken ab. Alles drei lässt sich zentral einrichten und verwalten – Ihre Mitarbeitenden müssen sich um nichts kümmern und der Schutz wirkt automatisch im Hintergrund.
„Zu Hause bin ich doch sicher – da kommt niemand rein." Angriffe erfolgen fast nie vor Ort, sondern über das Netz. Der Heimarbeitsplatz ist genauso erreichbar wie der Büro-PC, nur eben deutlich schwächer geschützt. Genau deshalb ist er für Angreifer so interessant.
Im Homeoffice verlassen personenbezogene Daten das Firmengebäude – die Verantwortung nach DSGVO bleibt aber vollständig beim Unternehmen. Ohne verschlüsselte Geräte, gesicherte Verbindungen und klare Regeln wird jeder Heimarbeitsplatz zum Compliance-Risiko. Eine schriftliche Homeoffice-Richtlinie schafft Klarheit für beide Seiten und ist im Ernstfall auch gegenüber Behörden ein wichtiger Nachweis.
Als IT-Systemhaus aus Marl richten wir sichere Heimarbeitsplätze für Unternehmen im gesamten Ruhrgebiet ein: verschlüsselte, zentral verwaltete Firmengeräte, ein sauber konfiguriertes VPN, Mehr-Faktor-Authentifizierung und automatisches Patch-Management. Dazu unterstützen wir Sie bei einer praxistauglichen Homeoffice-Richtlinie und sensibilisieren Ihr Team. So arbeitet Ihr Team zu Hause so sicher wie im Büro – ohne zusätzlichen Aufwand im Alltag.
Wir richten geschützte Heimarbeitsplätze ein – von Firmengerät über VPN bis Mehr-Faktor-Authentifizierung. Kostenfreies Erstgespräch, unverbindlich.
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